Hoher Besuch bei Sail United

Sozialministerin Aminata Touré besucht Leuchtturmprojekt für inklusiven Wassersport in Großenbrode

Am 22. Juli 2026, ist Schleswig-Holsteins Sozialministerin Aminata Touré  beim Wassersportverein Sail United e. V. in Großenbrode zu Gast. Im Fokus steht das Projekt „Wingsurfen und -foilen für alle", das von der Aktion Mensch gefördert wird und Menschen mit Behinderung einen niedrigschwelligen Zugang zu der neuen innovativen Wassersportart „Wingfoilen im Sitzen“ eröffnet.

Ein Projekt, das Grenzen verschiebt
Angesprochen sind Menschen mit und ohne Handicap, Neugierige für den ersten Kontakt mit dem Wasser und genauso Fortgeschrittene, die sich an eine Sportart heranwagen, die bisher nur wenige kennen, die aber ein enormes Potenzial besitzt: das Wingfoilen im Sitzen, bei dem man auf einem Foil-Board förmlich über die Wellen schwebt, gezogen von einem handgehaltenen Lenkdrachen.

Sozialministerin Aminata Touré:
„Inklusion bedeutet, Barrieren abzubauen, damit alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Das gilt auch für den Wassersport, der Schleswig-Holstein prägt und in dem wir bis an die Weltspitze vertreten sind. Sail United zeigt eindrucksvoll, wie aus Engagement, Innovation und gelebter Inklusion ein Projekt mit internationaler Strahlkraft entstehen kann“.

Von der Ostsee auf die Weltbühne
Die Aktivitäten von Sail United e.V., haben längst internationale Kreise gezogen. Der Weltsegelverband World Sailing wurde aufmerksam, eine enge Zusammenarbeit entstand und heute gilt der Ort an der Ostsee als Talentschmiede für inklusiven Wassersport. Aktuelles Highlight: Im Oktober 2026 startet in Portimão (Portugal) die erste Para-Wingfoil-Weltmeisterschaft der Geschichte. Aus Förderarbeit vor Ort ist ein Stück Sportgeschichte geworden – mitgeschrieben in Schleswig-Holstein.

Großenbrode als Modell für Inklusion
Sail-United-Gründer Tobias Michelsen sieht in dem Projekt mehr als eine Vorbereitung auf die WM: Es soll langfristig zeigen, wie Inklusion im Sport gelingen kann. Sein Ziel ist es, Großenbrode zu einem dauerhaften Zentrum für inklusiven Wassersport auszubauen – mit Schleswig-Holstein als Vorreiterregion für Teilhabe durch Sport.
„Als wir vor zwölf Jahren angefangen haben, wollten wir vor allem Menschen mit Behinderung überhaupt aufs Wasser bringen. Dass daraus jetzt eine Weltmeisterschaft entsteht, hätten wir uns damals nicht träumen lassen. Aber genau das zeigt, was möglich ist, wenn man Menschen einfach Mut macht, anstatt für sie zu entscheiden, was sie können", sagt Sail-United-Gründer Tobias Michelsen.

Über Sail United e. V.
Sail United e. V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Lübeck. Gemeinsam mit der Wassersportschule Watersports4all in Großenbrode ermöglicht der Verein Menschen mit Behinderungen, Senior:innen und Teilnehmenden sozialer Einrichtungen den Zugang zu Segeln, Windsurfen, Kitesurfen, Stand-Up-Paddling und Wingfoilen. Sail United ist offizieller Partner des Weltsegelverbands World Sailing und eines der international führenden Projekte im inklusiven Foilsport.

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